The Maritime Rescue Museum, Seenotrettungsmuseum in Sant Feliu de Guíxols, Spanien.
Das Maritime Rettungsmuseum nutzt die 1890 erbaute Rettungsstation aus Backstein auf der Punta dels Guíxols, 13 m über dem Meer zwischen den Häfen L'Abric und Calasanç. Das Erdgeschoss ist in zwei Schiffe von 6 × 14 m und 4 × 14 m geteilt, an der Ostseite sitzt ein kleiner Turm mit Wetterfahne. Halbsäulen gliedern die Fassade; im Inneren stehen das Rettungsboot Miquel de Boera mit seinem Transportwagen, der Leinenwerfer Dawson und ein Saal mit Betten für Schiffbrüchige.
Die Rettungsstation wurde 1890 gegründet und beherbergte das Rettungsboot Miquel de Boera sowie Unterkünfte für Schiffbrüchige, bevor die spanische Marine 1940 die Kontrolle übernahm. Diese Übergabe markierte den Übergang von der Bürgertätigkeit zur staatlichen Verwaltung der Seerettung.
Der Name des Gebäudes stammt von der Landzunge Els Guíxols, auch Fortim oder Salvament genannt, wo der Legende nach im 7. Jahrhundert der heilige Felix der Afrikaner ins Meer geworfen wurde. Im Inneren erinnern ein Sitzungssaal, ein Sekretariatsbüro und ein Archiv mit den Unterlagen des Vorstands an den Ende des 19. Jahrhunderts gegründeten freiwilligen Rettungsausschuss.
Die Station steht 13 m über dem Meeresspiegel auf dem Sporn Punta dels Guíxols, der die Bucht in die Häfen L'Abric und Calasanç teilt. Das Erdgeschoss gliedert sich in zwei Schiffe von 6 x 14 m und 4 x 14 m, darüber erhebt sich ein kleinerer Turm an der Ost-Ecke. Genau diese Höhe über dem Wasser war der Grund, die Station für Rettungseinsätze aufzugeben.
Das Gebäude bewahrt ein originalgetreues Sitzungszimmer und Büro des Sekretärs mit vollständiger Dokumentation aus den frühen Tagen der freiwilligen Rettungsbrigade. Diese Räume geben einen seltenen Einblick in die alltägliche Verwaltung und Organisation der lokalen Seerettung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.664 Mitwirkenden weltweit.