Turó de la Creueta del Coll, Berggipfel in El Coll, Barcelona, Spanien
Der Turó de la Creueta del Coll ist ein 245 Meter hoher Hügel im Barceloner Viertel el Coll und der westlichste der Tres Turons. Der Steinbruch hat ihn fast vollständig ausgehöhlt, nur die dem Tibidabo zugewandte Seite blieb erhalten; in diesem Krater liegen heute der See und die Terrassen des Parks. Ein Pfad führt über den Berg hinunter zum Parc de la Creueta del Coll.
Der Hügel wurde von einem Steinbruch fast vollständig ausgehöhlt, nur die dem Tibidabo zugewandte Seite blieb erhalten. Zwischen 1940 und 1990 lag an seinen Hängen eine Barackensiedlung. 1976 forderten Anwohner einen Park; nachdem 1981 ein Fußballplatz verworfen wurde, entwarfen Josep Martorell, Oriol Bohigas und David Mackay den 1987 eingeweihten Park.
Der Hügel heißt auch Turó d'en Falcó, nach einem heute verschwundenen Landhaus. Der Park war als Ort für Messen und Feste gedacht, die Identität und Zusammenhalt des Viertels stärken sollten; der Krater des ehemaligen Steinbruchs bildet dafür ein natürliches Amphitheater.
Besucher können von mehreren Orten aus zum Berg gelangen, insbesondere von Passeig Mare de Déu del Coll und Carrer Castellterçol. Die Wege sind gut markiert und führen hinauf zu einem See mit Schwimmbad, das im Sommer für die Öffentlichkeit geöffnet ist.
Eduardo Chillidas Elogi de l'aigua ist eine über 50 Tonnen schwere Betonskulptur, die an vier dicken Stahlseilen über dem oberen Becken hängt. Sie gilt als wertvollstes Element des Parks, und der Steinbruchkrater darunter wurde zu einem Amphitheater für Messen und Feste umgestaltet.
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