Turó de la Rovira, Militärischer Aussichtspunkt im Stadtteil El Carmel, Barcelona, Spanien
El Turó de la Rovira ist eine Anhöhe im Stadtteil El Carmel, die sich etwa 262 Meter über dem Meeresspiegel erhebt. Von hier aus kann man die gesamte Stadt überblicken, vom Mittelmeer bis zu den nördlichen Höhen Barcelonas.
Während des Spanischen Bürgerkriegs wurden hier vier Geschütze zur Luftverteidigung aufgestellt, um die Stadt vor Bombardierungen zu schützen. Nach dem Krieg wurde die Stätte von Familien besiedelt, die sich dort informelle Häuser errichteten.
Der Hügel war Schauplatz einer Besiedlung namens Els Canons, wo über 100 Familien in selbstgebauten Häusern lebten. Diese informelle Gemeinschaft prägte den Ort bis zur Umgestaltung vor den Olympischen Spielen stark.
Der Zugang ist tagsüber möglich, wobei die genauen Öffnungszeiten je nach Jahreszeit variieren. Der Aufstieg vom Fußende des Hügels ist zu Fuß machbar und bietet verschiedene Wege zum Gipfel.
Auf dem Gelände sind noch Überreste aus der Zeit der informellen Besiedlung zu sehen, darunter alte Bodenfliesen und Mauerfragmente. Diese Spuren stammen von den Häusern, die Familien dort über Jahrzehnte gebaut und bewohnt hatten.
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