Faro de Higuer, Küstenleuchturm in Hondarribia, Spanien
Der Higuer-Leuchtturm ist ein weißer quadratischer Turm an der Küste von Hondarribia mit einer Höhe von 21 Metern und einem achteckigen Abschnitt an der Spitze. Die rote Laterne und die Glaskuppel bilden die charakteristische Spitze dieser Struktur.
Die Latarnia wurde 1881 fertiggestellt und ersetzte eine ältere Struktur, die während des Dritten Karlisten-Krieges zerstört worden war. Der Architekt Francisco Lafarga entwarf den neuen Turm, der bis heute an diesem strategischen Ort an der spanischen Atlantikküste steht.
Der Leuchtturm markiert einen wichtigen Orientierungspunkt für die lokale Fischerei in der Bucht von Biskaya und ist seit Langem ein vertrautes Zeichen für Fischer und Seeleute aus der Region.
Der Leuchtturm sendet alle 10 Sekunden zwei weiße Blitze aus, die von Schiffen bis zu 23 Seemeilen entfernt gesehen werden können. Besucher sollten beachten, dass der Ort exponiert an der Küste liegt und bei Sturm oder rauer See besonders windig sein kann.
Der Leuchtturm liegt am östlichsten Punkt des spanischen Atlantikriffs und ist der Startpunkt des berühmten GR11-Fernwanderwegs, der sich über etwa 820 Kilometer bis nach Cap de Creus erstreckt. Für viele Wanderer markiert dieser Ort den Anfang eines epischen Trekking-Abenteuers durch die Pyrenäen und entlang der spanischen Mittelmeerküste.
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