Peñalba de Villastar, archäologische Stätte in Spanien
Peñalba de Villastar ist eine archäologische Stätte auf einem großen Kalksteinfelsen bei Villastar in der Provinz Teruel. Der Felsen ist mit antiken Inschriften, Symbolen und Gravuren bedeckt, darunter Worte in keltiberischer, iberischer und lateinischer Sprache sowie Figuren und geometrische Formen.
Das erste Mal wurde der Ort 1910 von dem Archäologen Juan Cabré entdeckt, der viele der Inschriften dokumentierte und Kopien davon zu Museen brachte. Die meisten gravierenden Zeichen datieren aus dem 1. Jahrhundert vor und nach Christus, wobei das Gelande wahrscheinlich vom Mittelalter an kaum noch beachtet wurde.
Der Ort wird von den Menschen der Umgebung seit langem als heiliger Platz betrachtet und war wahrscheinlich ein Treffpunkt für verschiedene Völker. Die Inschriften und Symbole auf dem Stein zeigen religiöse Verehrung und deuten darauf hin, dass Besucher aus nah und fern hier Opfergaben brachten oder Rituale durchführten.
Der Zugang zur Stätte ist frei und ohne Beschilderung, aber Wanderwege führen um den Felsen herum, um die Gravuren und die Aussicht ins Tal besser zu würdigen. Es empfiehlt sich, mit festem Schuhwerk zu kommen und Zeit mitzubringen, um die verschiedenen Inschriften und Symbole auf dem Stein zu erkunden.
Eine der rätselhaftesten Gravuren zeigt zwei Figuren, die möglicherweise den Gott Lugus darstellen, einen Gott der Heilung und Reisen aus keltischen Kulturen. Diese Darstellung ist eine der wenigen bekannten visuellen Interpretationen dieser Gottheit aus der Antike.
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