Viaducto de Fernando Hué, Historischer Viadukt in Teruel, Spanien.
Der Viadukt von Fernando Hué überquert das Tal mit fünf großen Betonbögen und verbindet zwei Teile Teruels auf unterschiedlichen Höhenstufen. Die Konstruktion misst etwa 79 Meter Spannweite und wurde aus hellen Kalksteinmauerwerk mit Stahlbetonverstärkung errichtet.
Der Ingenieur Fernando Hué de la Barrera entwarf die Brücke, um die ummauerte Altstadt mit den Ebenen von Pinilla zu verbinden, und die Bauarbeiten dauerten von 1922 bis 1929. Dieses Projekt war Teil der städtischen Entwicklung Teruels während der Zwischenkriegszeit.
Die Brücke trägt den Namen ihres Konstrukteurs und ist heute ein sichtbares Zeichen der Modernisierung Teruels im frühen 20. Jahrhundert. Einheimische gehen hier spazieren und nutzen sie als alltäglichen Übergang zwischen verschiedenen Stadtteilen.
Der Viadukt kann von Fußgängern auf erneuerten Gehwegen begangen werden, die durch Metallgeländer gesichert sind. Die beste Zeit für einen Besuch ist während des Tages, wenn die Struktur von allen Blickwinkeln aus deutlich sichtbar ist und man die Umgebung gut erkunden kann.
Die Verwendung von hellen Kalksteinsteinen für die Bögen verleiht der Konstruktion ein charakteristisches Aussehen, das sich deutlich von typischer roter Backsteinarchtektur unterscheidet. Dieses Materialkontrast und die robuste Betonstruktur machten das Projekt zu einem fortschrittlichen Beispiel frühen Ingenieurbaus in dieser Region.
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