Teruel, Gemeinde in Aragonien, Spanien
Teruel ist eine Stadt auf 915 Metern Höhe am Zusammenfluss von Guadalaviar und Alfambra im Nordosten Spaniens, mit Verbindungen nach Valencia und Zaragoza. Das Zentrum liegt auf einem Plateau, umgeben von Hügeln, mit schmalen Gassen und Türmen im Mudéjar-Stil.
König Alfons II. gründete die Stadt 1171 zur Sicherung der Südgrenze gegen die Almohaden nach früheren iberischen und römischen Siedlungen auf diesem Gelände. Im 13. und 14. Jahrhundert entstanden Türme und Kirchen, die christliche und islamische Bauweisen vereinten.
Die Architektur in der Stadt zeigt den Einfluss der Mudéjares, Handwerker unter christlicher Herrschaft, die islamische Muster und Techniken in Kirchen und Türme einbrachten. Diese Bauweise ist heute noch an Türmen und Fassaden zu sehen und prägt das Stadtbild.
Parkplätze befinden sich in der Nähe des historischen Zentrums, und öffentliche Verkehrsmittel verbinden Wohnviertel mit den Hauptsehenswürdigkeiten. Die Stadt ist kompakt genug, um zu Fuß erkundet zu werden, wenn man steile Anstiege bewältigen kann.
Die Stadt ist die Provinzhauptstadt mit der kleinsten Einwohnerzahl in ganz Spanien, was ihr einen ruhigen Charakter verleiht. Die Temperaturen schwanken im Laufe des Jahres zwischen -21 °C und 41 °C, was extreme Jahreszeiten mit sich bringt.
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