Zisterzienserinnenabtei Casbas, Romanisches Kloster in Casbas de Huesca, Spanien
Das Monasterio de Nuestra Señora de la Gloria ist ein romanisches Kloster, das sich durch eine achteckige Kuppel über dem Kirchenschiff auszeichnet. Der südliche Fassadenbereich mit seinen elf Gewölbebögen und dem verziertem Tympanum bildet den Haupteingang, während der Komplex mehrere Hallen und ein Kapitelhaus mit Grabreliefen aus dem 14. Jahrhundert enthält.
Das Kloster wurde 1173 von der Gräfin Oria von Pallars gegründet, die Unterstützung von ihrem Ehemann Arnau Mir und Bischof Esteve von Sant Martí erhielt. Der Komplex blieb über 800 Jahre lang ein aktives religiöses Zentrum, wobei er nur während der Revolution 1868 und des Krieges 1936 kurz geschlossen wurde.
Die Kirche zeigt an ihrem südlichen Eingang reich verzierte romanische Steinmetzarbeiten und ein Chrismon-Symbol über der Tür. Diese Details verraten die Handwerkskunst und den religiösen Reichtum, der mit der Ausstattung des Ortes verbunden war.
Der Ort ist am besten zugänglich, wenn man zu Fuß ankommt und die südliche Fassade zunächst betrachtet, wo das Hauptportal die architektonischen Details zeigt. Der Innenhof und die verschiedenen Säle erfordern etwas Zeit zum Erkunden, daher sollte man mindestens eine bis zwei Stunden einplanen.
Das Chapiter-Haus bewahrt Grabplatten mit figürlichen Reliefs, die in den Fußboden eingelassen sind und das Gedächtnis verstorbener Mönche und Wohltäter bewahrten. Diese unterirdische Galerie von Porträts in Stein ist eher unbemerkt und erzählt von den Menschen, deren Frömmigkeit diese Gemeinschaft unterstützte.
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