Lichtschutz auf La Palma, Lichtschutzinitiative auf La Palma, Kanarische Inseln
Der Lichtschutz auf La Palma ist ein Programm zur Vermeidung von Lichtverschmutzung, das durch spezielle Straßenleuchten umgesetzt wird, die das Licht gezielt nach unten lenken. Diese Maßnahmen erstrecken sich über die ganze Insel und ermöglichen klare Beobachtungen am Himmel.
La Palma führte 1988 das erste Gesetz gegen Lichtverschmutzung weltweit ein und schuf damit ein Modell für andere Orte. Diese Ley del Cielo (Himmelgesetz) zeigte, dass der Schutz des Nachthimmels durch Vorschriften möglich ist.
Der Himmel über La Palma hat für die Bevölkerung eine besondere Bedeutung gewonnen, seit die Insel sich dem Schutz der Nacht verschrieben hat. Dieses Engagement zeigt sich in alltäglichen Dingen wie den speziellen Straßenlaternen, die das Licht nach unten lenken und die Sterne sichtbar machen.
Besucherinnen und Besucher finden auf der Insel günstige Bedingungen für Himmelsbeobachtungen vor, da die Lichtverschmutzungsregelungen flächendeckend gelten. Am besten informiert man sich vor der Ankunft über lokale Observatorien und dunklere Gegenden für die beste Sternbeobachtung.
Die UNESCO erkannte La Palma 2012 als erstes Starlight Reserve der Welt an, was ein großes internationales Ansehen für die Insel bedeutete. Dieses Schutzgebiet erstreckt sich über einen weiten Bereich um die Observatorien und zeigt, wie wichtig der ungestörte Himmel geworden ist.
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