Església de Sant Vicenç de Sarrià, Neoklassizistische Kirche in Sarrià, Spanien.
Die Església de Sant Vicenç de Sarrià ist eine neoklassizistische Kirche mit drei Schiffen und fünf Jochen; das Mittelschiff ist mit Tonnengewölben auf quadratischen korinthischen Pfeilern gedeckt. Der flach schließende Altarraum enthält einen skulptierten Tabernakel von Lluís Bonet i Garí und Fresken aus dem Leben des heiligen Vinzenz von Josep Obiols.
Eine Kapelle ist für 987 belegt; eine romanische Kirche wurde 1147 von Bischof Guillem de Torroja geweiht, und eine 1379 geweihte gotische Kirche besaß einen von Jaume Huguet gemalten Altar, heute im MNAC. Josep Mas i Dordal entwarf die heutige Kirche 1779; ein königlicher Erlass von 1781 ermöglichte den Bau von 1781 bis 1816, geweiht 1789. Der Brand von 1936 zerstörte den Innenraum; Lluís Bonet i Garí restaurierte sie 1940.
Die Pfarrei liegt am Camí de Mar des Jakobswegs, worauf eine Jakobsmuschel in einem Lorbeerkranz am Gebälk des Hauptportals hinweist. Im Inneren steht im Querschiff der Rosenkranzaltar, den Agustí Pujol zwischen 1617 und 1619 schnitzte; im Bürgerkrieg beschädigt, wurde er 1914 überarbeitet.
Der Haupteingang liegt an der Plaça de Sarrià, an der Ecke Carrer Major de Sarrià und Passeig de la Reina Elisenda de Montcada; Querschiff und Presbyterium grenzen an die Nachbargrundstücke, sodass der Zugang über den Platz erfolgt. Von den zwei geplanten achteckigen Glockentürmen wurde nur der südliche gebaut, der nördliche blieb unvollendet. Ins Innere gelangt man durch einen Narthex unter dem Chor, wie bei ignatianischen Kirchen.
Von den zwei geplanten achteckigen Glockentürmen wurde nur der südliche gebaut, der nördliche blieb unvollendet. Der Brand von 1936 zerstörte den Innenraum, und die beiden Glocken wurden zu Kanonen eingeschmolzen. Der Mittelteil der Fassade besteht aus behauenem Montjuïc-Stein.
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