Sarrià, Wohnviertel im Nordwesten von Barcelona, Spanien.
Sarrià ist ein Wohnviertel im Nordwesten Barcelonas, das sich entlang der Straße Major de Sarrià erstreckt und durch enge Gassen, kleine unabhängige Läden sowie traditionelle Häuser geprägt wird. Die Bebauung bewahrt die Struktur eines ehemaligen Dorfes mit lokalen Geschäften und grünen Bereichen, die das Viertel lebendig halten.
Das Viertel hat seine Wurzeln in einer römischen Siedlung, entwickelte sich aber über Jahrhunderte hinweg als unabhängiges Dorf mit eigener Identität. 1927 wurde Sarrià in Barcelonas Verwaltungsgrenzen aufgenommen, behielt aber seinen dörflichen Charakter.
Der Mercat de Sarrià ist seit Anfang des 20. Jahrhunderts das Herz des Viertels und zeigt, wie Menschen hier einkaufen und sich treffen. Das rote Backsteingebäude ist ein Ort, an dem Nachbarn zusammenkommen, um frische Produkte zu kaufen und miteinander zu sprechen.
Das Viertel ist gut mit dem Rest Barcelonas durch mehrere Verkehrsmittel verbunden, darunter eine Zugverbindung von Plaça Catalunya zur Station Sarrià. Die Lage ermöglicht es Besuchern, leicht zwischen dem Viertel und der Innenstadt zu wechseln.
Casa Orlandai ist ein ehemaliges Bauernhaus, das heute als Kulturzentrum fungiert und regelmäßig Workshops und Nachbarschaftsaktivitäten organisiert. Dies zeigt, wie das Viertel historische Gebäude für moderne gemeinschaftliche Zwecke umgestaltet hat.
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