Monastery of San Jerónimo de Guisando, Gotische Klosterruinen in El Tiemblo, Spanien.
Das Kloster San Jerónimo de Guisando ist ein Gebäudekomplex aus dem Mittelalter, dessen erhaltene Strukturen sowohl gotische als auch Renaissance-Merkmale aufweisen. Die Reste zeigen Steinmauern, Bögen und Gewölbe, die die Anordnung von Kirche, Kreuzgang und Wohnräumen noch erkennen lassen.
Das Kloster wurde 1375 von Eremiten aus Siena gegründet und entwickelte sich zur dritten Niederlassung des Hieronymiterordens in Spanien. Mehrere Brände im Laufe der Jahrhunderte beschädigten die Strukturen und führten schließlich zu seinem Verfall.
Der Name des Klosters leitet sich vom Heiligen Hieronymus ab und zeigt die enge Verbindung zu einer Mönchsgemeinschaft, die sich dem Gebet und der Gelehrsamkeit widmete. Besucher können heute noch die Grundrisse der Räume erkennen, wo täglich das klösterliche Leben stattfand.
Das Gelände befindet sich in El Tiemblo und ist zu Fuß vom Ortskern erreichbar, wobei die Wege zu den Ruinen manchmal uneben sind. Besucher sollten robustes Schuhwerk tragen und bei schlechtem Wetter vorsichtig sein, da die Steine rutschig werden können.
Mehrere Brände haben die Stätte grundlegend geprägt, wobei der letzte Brand 1979 die Ruinen in ihren jetzigen Zustand versetzte. Diese Feuer halfen paradoxerweise dabei, archäologische Schichten freizulegen, die Einblicke in verschiedene Bauphasen geben.
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