Iglesia de Santiago Apóstol, Romanische Kirche in Villafranca del Bierzo, Spanien
Die Iglesia de Santiago Apóstol besitzt ein einziges rechteckiges Schiff unter einem Tonnengewölbe und eine halbrunde Apsis mit drei Fenstern, die von romanischem Taqueado jaqués, einem schachbrettartigen Steinmuster, gerahmt werden. Im 18. Jahrhundert kamen eine barocke Kapelle und eine seitliche Sakristei hinzu. Die Westfassade zeigt ein schmuckloses Rundbogenportal, darüber ein Fenster und einen Glockengiebel mit zwei Öffnungen.
Die Kirche ist für 1186 belegt, als Bischof Fernando von Astorga sie gründete; ihre romanische Apsis mit drei Fenstern im Taqueado-jaqués-Dekor stammt aus dieser Zeit. Im 18. Jahrhundert wurden eine barocke Seitenkapelle und eine Sakristei hinzugefügt. 2015 erscheint die Kirche unter der Nummer 1883 im retrospektiven UNESCO-Inventar des Jakobswegs.
Die Puerta del Perdón öffnet sich nur in Heiligen Jakobusjahren, um Pilgern, die krankheitsbedingt nicht bis zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela gelangen können, den Jubiläumsablass zu gewähren. Der Überlieferung nach verliehen Papst Calixtus III. und Urban II. dieses Privileg um 1122. Im 19. und 20. Jahrhundert war die Tür wegen der Pest und zum Schutz der Kirche vor Überfällen zugemauert.
Das schlichte Rundbogenportal an der Westfassade ist der übliche Eingang; die Puerta del Perdón öffnet nur in jakobäischen Heiligen Jahren. Die Kirche steht in Villafranca del Bierzo am Camino Francés; die Tür war im 19. und 20. Jahrhundert wegen der Pest und zum Schutz des Tempels vor Überfällen zugemauert.
Die Puerta del Perdón, die nur in Heiligen Jakobusjahren geöffnet wird, gewährt das Jubiläum Pilgern, die wegen Krankheit Santiago de Compostela nicht erreichen können. Die Tradition schreibt das Privileg Papst Calixtus III. und Urban II. um 1122 zu. Im 19. und 20. Jahrhundert war die Tür wegen der Pest und zum Schutz der Kirche vor Überfällen zugemauert.
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