Convento de San Francisco, Franziskanerkloster aus dem 13. Jahrhundert in Villafranca del Bierzo, Spanien.
Das Convento de San Francisco ist ein Kloster aus dem 13. Jahrhundert in Villafranca del Bierzo mit einer romanischen Fassade und einem späteren gotischen Chor. Das Innere zeigt einen zweigeschossigen Plateresco-Chor und einen beeindruckenden Churrigueresco-Altar mit einem Christusgemälde.
Das Kloster wurde 1213 von Königin Urraca von León gegründet und zog 1285 an seinen heutigen Standort um. Diese Umsiedlung geschah mit Unterstützung von María de la Cerda und markierte den Beginn einer neuen Phase im Leben der Gemeinschaft.
Das Kloster empfängt Pilger des Camino de Santiago, die verschiedene Baustile aus unterschiedlichen spanischen Epochen bewundern können. Die Kirche zeigt Merkmale von Romanik, Gotik und Platereskum, die zusammen die künstlerische Geschichte des Landes erzählen.
Das Kloster bleibt für Gottesdienste und Besuche geöffnet, wobei Besucher beide Bereiche erkunden können. Der Konventteil wurde nach einem Brandschaden 1835 später wiederaufgebaut, daher können manche Bereiche unterschiedlich wirken.
Der Altar beherbergt ein Eucharistie-Christus-Gemälde, das der Schule von Juan de Flandes zugeschrieben wird und flämische künstlerische Einflüsse zeigt. Diese seltene Verbindung nordeuropäischer und spanischer Kunsttraditionen macht das Werk besonders bemerkenswert.
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