Convento de Santa Clara la Real, Toledo, Mudéjar-Kloster in Toledo, Spanien
Das Convento de Santa Clara la Real ist ein Kloster mit mudéjar-Architektur in Toledo, das durch eine große Eingangstür zugänglich ist. Im Inneren findet man zwei Haupthöfe: einen Orangenbaumhof und einen Lorbeerhof, die die innere Struktur des Gebäudes prägen.
Eine Adlige aus Toledo namens María Meléndez gründete das Kloster 1368 nach päpstlicher Genehmigung durch Papst Gregor XI. Die Institution wurde rasch ein bedeutender Ort religiösen Lebens und behielt diese Rolle über Generationen hinweg.
Der Konvent beherbergt religiöse Kunstwerke und Skulpturen, die die spanische Frömmigkeit aus mehreren Jahrhunderten widerspiegeln. Besucher können diese Werke in den Kapellen und Räumen sehen, die bis heute von der Tradition geprägt sind.
Das Kloster ist samstags für Besucher geöffnet, mit separaten Zeitfenstern während des Tages. Für größere Gruppen können Besuche im Voraus arrangiert werden und sollten geplant werden.
Im Chor des Klosters ruhen die sterblichen Überreste von zwei Äbtissinnen: Inés und Isabel Enríquez, die Töchter des Königs Heinrich II. Diese Verbindung zur königlichen Familie machte das Kloster zu einem besonders bedeutenden Ort in der Geschichte Kastiliens.
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