Castro de San Chuis, Archäologische Stätte in Allande, Spanien.
Castro de San Chuis ist eine befestigte Siedlung auf einem Hügel mit einer dreieckigen Anordnung und mehreren Verteidigungslinien. Die Anlage enthält etwa zwanzig verschiedene Gebäude innerhalb ihrer Mauern und wurde durch zahlreiche Gräben geschützt.
Die Siedlung entstand um das 8. Jahrhundert v. Chr. und wurde später von Römern im 1. Jahrhundert n. Chr. umgebaut und erweitert. Diese Übernahme führte zu neuen Bauweisen und veränderten Strukturen auf dem Gelände.
Die Gebäudereste zeigen die Vermischung von vor-römischen Rundbauten mit später errichteten römischen Strukturen. Die verschiedenen Baustile nebeneinander geben einen Eindruck davon, wie zwei Kulturen den Ort nacheinander prägt haben.
Der Ort liegt auf einem Bergkamm und ist über einen Waldweg erreichbar, der von San Martín de Beduledo abzweigt. Das Gelände ist hügelig und erfordert angemessenes Schuhwerk zum Erkunden der verschiedenen Bereiche.
Die südwestliche Seite hat sechs ineinander verschlungene Verteidigungsgräben mit befestigten Gegenpositionen, während die Ost- und Nordseiten von natürlichen Felshängen geschützt werden. Diese asymmetrische Verteidigung zeigt eine durchdachte Anpassung an die Topographie.
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