Salime-Stausee, Stausee in Spanien
Der Embalse de Salime ist ein großes Staubecken in Wesiasturien, das 1955 fertiggestellt wurde und sich über etwa 685 Hektar erstreckt. Die Betonmauer ist etwa 128 Meter hoch und etwa 250 Meter breit an der Krone und staut das Wasser des Navia-Flusses auf, um Strom zu erzeugen.
Die Planung begann in den 1940er Jahren und der Bau fand zwischen 1946 und 1955 statt, wobei über 630.000 Kubikmeter Beton verbaut wurden. Das Projekt markierte einen wichtigen Punkt in Spaniens Industriegeschichte und war zur Zeit seiner Fertigstellung die größte Talsperre Spaniens und die zweitgrößte in Europa.
Der Name des Stausees stammt vom alten Dorf Salime, das heute unter Wasser liegt und früher das Verwaltungszentrum der Region war. Bei niedrigem Wasserstand werden die Ruinen sichtbar und erzählen von einem verschwundenen Leben, das die Menschen heute noch in ihrer Erinnerung bewahren.
Das Gelände ist von der Stadt Grandas de Salime aus über die AS-14-Straße erreichbar und bietet verschiedene Aktivitäten wie Angeln, Bootfahren und Picknicks rund um das Wasser. Die Wasserstände ändern sich je nach Jahreszeit und Energiebedarf, was die beste Zeit für einen Besuch bestimmt.
Ein beeindruckendes Merkmal des Baus war ein Drahtseilbahn, die sich über 37 Kilometer erstreckte und Materialien über steiles Gelände transportierte. Diese innovative Transportlösung war entscheidend, um das Projekt innerhalb des geplanten Zeitraums abzuschließen.
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