Chao Samartín, Archäologische Stätte in Grandas de Salime, Spanien.
Chao Samartín ist eine archäologische Stätte auf einem Hügel über dem Fluss Cabalos mit Resten von Befestigungen, Gemeinschaftsbauten und Wohnbereichen aus mehreren Zeitepochen. Die Ausgrabungen haben Strukturen aus der Bronze- und Römerzeit freigelegt, die zeigen, wie die Siedlung über Jahrhunderte hinweg genutzt wurde.
Die Siedlung entstand in der Bronzezeit um das 8. Jahrhundert vor Christus als befestigte Anlage in dieser exponierten Lage. Sie entwickelte sich später zu einem römischen Verwaltungszentrum, bis ein starkes Erdbeben um 200 nach Christus die Struktur der Besiedlung grundlegend veränderte.
Die Siedlung zeigt Wohnstrukturen aus verschiedenen Epochen, die von den lokalen Lebensweisen und Bautechniken berichten. Besucher können sehen, wie sich die Konstruktionsweisen im Laufe der Jahrhunderte verändert haben.
Die beste Zeit zum Besuch ist bei trockenem Wetter, da der Hügel matschig werden kann und die Wege rutschig sind. Ein mit den historischen Ausgrabungen vertrauter Führer vor Ort kann helfen, die Überreste besser zu verstehen und die wichtigsten Punkte nicht zu übersehen.
Die Ausgrabungen brachten feinste römische Schlösser und Schlüssel zutage, die zeigen, dass die Bewohner über erstaunlich fortschrittliche Technologie verfügten. Diese kleinen Metallobjekte sind besonders bemerkenswert, weil sie seltene Hinweise auf die alltäglichen Sicherheitsmassnahmen einer wohlhabenden römischen Gemeinschaft bieten.
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