Kloster Villanueva de Oscos, Benediktinerabtei in Villanueva de Oscos, Spanien
Das Monasterio de Santa María de Villanueva de Oscos ist ein Klosterkomplex mit einer Romanischen Kirche als Hauptgebäude, dessen Architektur typische Merkmale dieser Stilepoche zeigt. Die Anlage besteht aus mehreren zusammenhängenden Strukturen, wobei die Kirche mit ihrem romanischen Chor das Kernstück bildet.
Die Gründung erfolgte im Jahr 1137 durch König Alfonso VII., wodurch sie als benediktinisches Kloster entstand. Etwa 60 Jahre später trat es der Zisterzienser-Bewegung bei, was bedeutende Veränderungen in der Ordensstruktur und den klösterlichen Praktiken mit sich brachte.
Das Kloster spielte lange Zeit eine wichtige Rolle als Zentrum für Gelehrsamkeit und Handwerk in der Region. Die Mönche arbeiteten in den Skriptorien und hinterließen Spuren ihrer Tätigkeit in den erhaltenen Gebäuden, die von ihrer handwerklichen Geschicklichkeit zeugen.
Die Kirche funktioniert heute noch als Pfarrkirche der Gemeinde und kann daher bei regulären Öffnungszeiten besucht werden. Man sollte sich vor dem Besuch nach den genauen Zugänglichkeitsbedingungen erkundigen, da der Rest der Anlage möglicherweise eingeschränkter zugänglich ist.
Die Archivsammlungen enthalten hunderte mittelalterliche Pergamente, darunter Originaldokumente aus dem 12., 13. und 14. Jahrhundert. Diese Schriftstücke zeugen von der administrativen und wirtschaftlichen Bedeutung des Klosters über mehrere Generationen hinweg.
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