Goya Museum - Ibercaja Collection - Camón Aznar Museum, Kunstmuseum im Zentrum von Saragossa, Spanien
Das Goya-Museum, auch bekannt als Camón-Aznar-Museum, ist ein Kunstmuseum in Zaragoza, Spanien, das in einem Renaissance-Stadtpalast aus dem 16. Jahrhundert untergebracht ist. Über drei Stockwerke verteilt zeigt es mehr als 800 Werke, darunter Gemälde, Druckgrafiken, Zeichnungen, Skulpturen und Keramiken spanischer Künstler aus verschiedenen Jahrhunderten.
Der Palast wurde 1535 vom moriskischen Architekten Juan de Lanuza erbaut und war die Residenz von Jerónimo Cosida und Violante de Albión. 1808, während des Unabhängigkeitskrieges, war er Sitz der Generalkapitänschaft. Ibercaja kaufte das Gebäude 1976 und eröffnete das Museum 1979; am 26. Februar 2015 wurde es umbenannt.
Der Name des Museums ehrt José Camón Aznar, Professor, Kritiker und Sammler aus Zaragoza, dessen Nachlass den Kern des Bestands bildet; die Räume für Wechselausstellungen und eine Ehrung im dritten Stock tragen seinen Namen. Seit der Wiedereröffnung am 26. Februar 2015 heißt es Museo Goya, eine Umbenennung, die in der Stadt für einige Kontroversen sorgte. Die Sammlung reicht vom 15. bis zum 20. Jahrhundert.
Das Museum befindet sich im Renaissancepalast der Familie Pardo von 1535 in der Calle Santiago 28 im historischen Zentrum von Saragossa. Die drei Etagen umfassen 3800 m², der Empfang liegt im zentralen Innenhof mit großen Marmorsäulen. Die Renovierung 2007–2008 brachte ein neues zentrales Oberlicht, im Untergeschoss sind römische Monumentalreste erhalten.
Das Museum bewahrt Erstausgaben von Goyas bekanntesten Druckserien, die außerhalb von Spezialarchiven selten zu sehen sind. Neben diesen Werken zeigt die Sammlung auch Gemälde von fast vergessenen aragonesischen Malern des 15. und 16. Jahrhunderts, deren Werke sonst kaum irgendwo ausgestellt sind.
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