Puente Enrique de la Mata Gorostizaga, Viadukt am Paseo de la Castellana, Madrid, Spanien.
Der Puente Enrique de la Mata Gorostizaga ist ein etwa 320 Meter langes Viadukt, das die Paseo de la Castellana uberspannt und die Straße Juan Bravo mit der Straße Eduardo Dato verbindet. Die Konstruktion nutzt weißen Beton und Corten-Stahl und schafft eine durchgehende Verkehrsverbindung uber dem Verkehrsknotenpunkt.
Das Viadukt wurde zwischen 1967 und 1971 von den Ingenieuren José Antonio Fernández Ordóñez, Julio Martínez Calzón und Alberto Corral entworfen, um die wachsenden Verkehrsprobleme in der Innenstadt zu lösen. Diese Brücke war Teil einer größeren Infrastrukturlösung für Madrid's Verkehrsentwicklung in der Nachkriegszeit.
Die Brücke beherbergt eine Reihe von Kunstwerken, darunter Eduardo Chillidas Skulptur Die gestrandete Meerjungfrau, die seit 1978 hier zu sehen ist. Diese Kombination aus Verkehrsfunktion und Kunstobjekten prägt das Bild des Ortes bis heute.
Das Viadukt ist täglich für Autos und Fußgänger zugänglich und verbindet mehrere Stadtteile miteinander. Es ist am besten tagsüber zu besuchen, wenn die Kunstinstallationen gut sichtbar sind und Sie die umgebenden Verkehrszüge beobachten können.
Die Gelanderkonstruktion wurde vom bekannten Bildhauer Eusebio Sempere entworfen und zeigt abstrakte Formen, die an die Buchstaben O erinnern. Diese kunstlerische Gestaltung eines praktischen Elements macht das Viadukt zu mehr als nur einer Verkehrsinfrastruktur.
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