La Sirena varada, Abstrakte Skulptur am Paseo de la Castellana, Madrid, Spanien
La Sirena varada ist eine abstrakte Betonskulptur an der Paseo de la Castellana in Madrid, die aus geschwungenen und geometrischen Formen besteht. Die Skulptur steht im Freien und ist unmittelbar vom Gehweg aus zu sehen, wobei ihre massiven Betonelemente je nach Tageszeit unterschiedliche Schatten werfen.
Eduardo Chillida schuf dieses Werk im Jahr 1972 und stellte es im Rahmen eines städtischen Programms auf, das zeitgenössische Kunst in den öffentlichen Raum Madrids bringen sollte. Die Paseo de la Castellana wurde in dieser Zeit zu einer Art Freilichtgalerie für spanische Bildhauer.
Der Titel "La Sirena varada" bedeutet "gestrandete Meerjungfrau" und gibt dem Werk eine poetische Note, die Passanten zum Nachdenken einlädt. Die geschwungenen Betonformen wirken wie erstarrt in einer Bewegung, als ob die Figur gerade am Boden angekommen wäre.
Die Skulptur steht im Freien auf dem Paseo de la Castellana und ist jederzeit und kostenlos zugänglich. Es lohnt sich, um das Werk herumzugehen, da sich die Formen aus verschiedenen Blickwinkeln sehr unterschiedlich präsentieren.
Chillida war vor allem für seine Werke aus Eisen und Stahl bekannt, doch bei dieser Skulptur entschied er sich für Beton, was für sein Schaffen eher ungewöhnlich war. Das Ergebnis ist eine Form, die schwerer und geerdet wirkt als viele seiner anderen Werke.
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