Montañón Negro, Natürliches Vulkanmonument in Moya, Las Palmas, Spanien
Montañón Negro ist ein Vulkan in der Caldera de Los Pinos de Gáldar mit einem Krater von etwa 300 Metern Durchmesser und rund 150 Metern Tiefe, der sich auf etwa 1669 Meter Höhe erhebt. Das Gelände ist geschützt und bietet Wanderwege, die von zwei Aussichtspunkten aus erschlossen werden.
Dieser strombolianische Vulkan entstand vor etwa 3500 Jahren und markiert eine der letzten vulkanischen Aktivitäten auf Gran Canaria. Die Formation zeigt, wie sich die Insel geológisch über längere Zeit entwickelt hat.
Der Ort war lange Zeit über traditionelle Wege erreichbar, die Gemeinden miteinander verbanden, bevor moderne Straßen Ende des 20. Jahrhunderts gebaut wurden. Diese alten Pfade sind heute noch sichtbar und zeigen, wie Menschen das Gelände früher nutzten.
Das Gelände kann von den Aussichtspunkten der Caldera aus erkundet werden, von denen aus mehrere Wanderrouten beginnen. Die Wege sind unterschiedlich schwierig und durchqueren das geschützte Naturgebiet mit Unebenheiten und freigelegtem Gestein.
Auf den Lavafeldern des Vulkans wachsen Kanarische Kiefern mit einigen der dicksten Stammumfänge der Insel. Diese Bäume gedeihen unter den rauen vulkanischen Bedingungen und sind ein seltenes Anzeichen für die Widerstandskraft der lokalen Flora.
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