Risco Caído und die Kulturlandschaft der heiligen Berge von Gran Canaria, Archäologischer Komplex in Gran Canaria, Spanien
Risco Caído ist ein Archäologischer Komplex in Zentralgrancanaria, der aus Höhlenwohnungen und Speichern besteht, die in das vulkanische Gestein getrieben wurden. Die Siedlung erstreckt sich über mehrere Klippen und umfasst auch zwei separate Tempel an Orten mit weiten Ausblicken über das Land.
Die Bewohner der Insel bauten diese Siedlung vor vielen Jahrhunderten, lange bevor spanische Eroberer in die Region kamen. Während dieser Zeit entwickelten sich die Menschen hier unabhängig von anderen Kulturen in Nordafrika.
Der Ort trägt Namen, die auf die Sprache der ursprünglichen Bewohner zurückgehen und zeigt, wie eng Alltag und Himmel miteinander verflochten waren. Die Höhlen wurden so ausgerichtet, dass das Licht zu bestimmten Jahreszeiten auf bestimmte Stellen fällt, was zeigt, wie wichtig diese Beobachtungen für das Leben der Menschen waren.
Der Ort kann nur mit einem Führer besucht werden, der die steilen Pfade durch das bergige Gelände kennt. Es ist wichtig, gute Schuhe zu tragen und sich auf anspruchsvolle Wanderungen vorzubereiten, da die Wege uneben und teilweise rutschig sind.
Einige der Höhlen haben schmale Öffnungen, die so angebracht sind, dass Sonnenlicht zu bestimmten Zeiten des Jahres tiefe Bereiche innen erreicht. Dieses sorgfältige Design deutet darauf hin, dass die frühen Bewohner die Jahreszyklen genauestens verfolgten und dieses Wissen in ihre Bauweise einbauten.
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