Paisaje protegido de Las Cumbres, Geschützte Landschaft in Gran Canaria, Spanien
Paisaje protegido de Las Cumbres ist ein Naturschutzgebiet auf Gran Canaria mit einer Fläche von etwa 4300 Hektar, das sich über acht Gemeinden erstreckt. Das Gebiet wird von vulkanischen Formationen wie Montañón Negro und der Caldera de los Pinos de Gáldar geprägt sowie von Kiefernwäldern und einheimischer Flora und Fauna.
Das Schutzgebiet wurde 1987 gegründet, um die natürlichen Werte und ökologischen Prozesse des höchsten Gebiets von Gran Canaria zu bewahren. Diese Gründung war Teil der Bestrebungen, die vulkanischen Landschaften und die dort beheimateten Ökosysteme vor menschlichen Beeinträchtigungen zu schützen.
Der geschützte Landstrich ist Teil des UNESCO-Welterbes Risco Caído und der heiligen Berge von Gran Canaria, das seit 2019 anerkannt ist. Dieser Status unterstreicht die kulturelle Bedeutung des Gebietes als heiliger Ort mit tiefem Bezug zur Geschichte der Insel.
Der Zugang erfolgt über mehrere Wanderwege, die durch die vulkanischen Landschaften führen und Besucher in die Flora und Fauna der nördlichen Wasserscheiden bringen. Es ist ratsam, geeignetes Schuhwerk und ausreichend Wasser mitzubringen, besonders bei höheren Lagen, wo das Wetter wechselhaft sein kann.
Das Gebiet beherbergt etwa 777 Wirbellose, darunter Schnecken und Spinnentiere, die nur auf Gran Canaria vorkommen. Diese seltenen Arten machen die Gegend zu einem Ort von besonderer biologischer Bedeutung für Insektenkundler und Naturforscher.
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