Formentera, Mittelmeerinsel nahe Ibiza, Spanien
Formentera ist eine Mittelmeerinsel der Balearen in Spanien mit etwa 83 Quadratkilometern Fläche. Sie besteht aus mehreren kleinen Ortschaften, die über schmale Straßen und Radwege miteinander verbunden sind, sowie aus sandigen Küstenabschnitten und flachen Buchten.
Vom frühen 15. Jahrhundert bis etwa 1700 blieb die Insel unbewohnt, da Seeräuber aus Nordafrika die Region bedrohten. Danach begann eine allmähliche Wiederbesiedlung durch Familien von der Nachbarinsel Ibiza.
Der Name Formentera leitet sich vom lateinischen Begriff für Getreide ab und verweist auf die frühere landwirtschaftliche Nutzung der Insel. Heute prägen kleine Dörfer mit weiß getünchten Häusern und Fischerbooten an den Anlegestellen das alltägliche Bild.
Fähren verkehren regelmäßig zwischen Ibiza-Stadt und dem Hafen von La Savina, da nur dieser Weg auf die Insel führt. Fahrräder sind ein beliebtes Fortbewegungsmittel, weil die Straßen meist flach verlaufen.
In den Gewässern vor der Küste wachsen große Flächen von Posidonia-Seegras, das für die außergewöhnliche Klarheit des Meerwassers sorgt. Mehrere Musiker wie Bob Dylan und Jimi Hendrix verbrachten Zeit auf dieser Insel und suchten hier Inspiration für ihre Arbeit.
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