New Catalonia, Spanisches Gouvernement im Nordosten Venezuelas.
New Catalonia war eine spanische Verwaltungsregion, die sich über die östlichen Gebiete des heutigen Venezuela erstreckte und zwischen der Karibik und dem Orinoco-Fluss lag. Das Gebiet war dünn besiedelt mit Handelsposten und Missionsstationen, die über schwer zugängliches Gelände verteilt waren.
Spanien gründete diese Region 1635 als Verwaltungsbezirk und kennzeichnete damit die Expansion der spanischen Kontrolle in Nordamerika. Die Region war Teil einer breiteren Strategie zur Sicherung von Handelsrouten und zur Ausweitung des kolonialen Einflusses im nördlichen Südamerika.
Die Region war geprägt durch spanische Verwaltungsstrukturen und den Austausch mit einheimischen Gemeinschaften, die sich durch Handel und Missionsarbeit miteinander verbanden. Diese Mischung prägte das alltägliche Leben in den Siedlungen und den Umgang zwischen Kolonisten und der lokalen Bevölkerung.
Das Gebiet war schwer zugänglich und erforderte Reisen auf Wasser- und Landwegen durch dichten Wald und Feuchtgebiete. Heute existiert die historische Region nicht mehr als verwaltete Einheit, aber die Orte und Flussläufe, die sie einmal ausmachten, können noch erkannt werden.
Der Name der Region war eine direkten Hommage an Katalonien in Spanien und spiegelte die ethnischen Ursprünge vieler spanischer Siedler wider. Dies machte die Gegend zu einem bemerkenswerten Beispiel für die Benennung von Kolonialgebieten nach europäischen Heimatregionen.
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