Casa Jueva, Art-Deco-Gebäude in Valencia, Spanien.
Casa Jueva ist ein achtgeschossiges Gebaude an der Calle Castellon 20, das agyptisch beeinflusste Dekorationen und geometrische Muster auf seiner verschnörkelten Fassade zeigt. Die Details wirken aufwandig gestaltet und pregen das Aussehen der Strasse.
Der Architekt Joan Guardiola Martinez entwarf diese Wohnstruktur 1930 und integrierte einen Davidstern uber dem Eingang zur Ehre des judischen Erbes des Besitzers Jose Salom. Das Gebaude entstand in einer Zeit, als Art Deco in der Stadt an Einfluss gewann.
Das Erdgeschoss beherbergt das Museo Iluziona, während die oberen Stockwerke Wohnungen zeigen, die die gemischte Nutzung von Valencias architektonischem Erbe widerspiegeln. Diese Mischung aus Museumsraum und privatem Wohnraum prägt den Charakter des Ortes bis heute.
Das Gebaude liegt in der Nahe des Ruzafa-Viertels, umgeben von Kunstgalerien und Vintage-Laden, und die Aussenseite ist von der Strasse aus jederzeit sichtbar. Die beste Gelegenheit zum Betrachten ist tagsüber, wenn das Licht die ornamentalen Details der Fassade hervorhebt.
Der Eingangsflur zeigt eine sternenuberstrute Art-Deco-Decke durch dekorative Eisenarbeiten, die das detaillierte Handwerk der 1930er Jahre in der Stadt demonstriert. Dieses innere Element kontrastiert mit der geometrischen Aussenfassade und zeigt, dass das Design bis in den privaten Raum hineinreichte.
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