Zisterzienserinnenkloster Trasobares, Zisterzienserkloster in Trasobares, Spanien.
Das Real Monasterio de Santa María de la Piedad de Trasobares ist ein ehemaliges Zisterzienserinnenkloster in der aragonischen Gemeinde Trasobares. Das Gebäude besitzt rechteckige Steinmauern, gotische Architekturelemente und eine Kirche mit erhaltenen Fassadenresten aus dem 16. Jahrhundert.
Das Kloster wurde 1168 als Tochterkloster von Tulebras gegründet und erhielt 1188 königliche Unterstützung von König Alfons II. Während einer Thronfolgekriese 1412 wurde das Kloster wegen seiner Unterstützung des Grafen von Urgel von Papst Benedikt XIII. zerstört.
Das Kloster trug zur Verbreitung des Zisterziensertums im Aragonien bei, und Nonnen lebten hier nach strengen Regeln des Ordens. Die Gemeinschaft pflegte handwerkliche Arbeiten und war mit benachbarten Klöstern verbunden, die ähnliche spirituelle und praktische Ziele verfolgten.
Das Gelände liegt in der ländlichen Gemeinde Trasobares und ist über die Straße A-2302 von Saragossa erreichbar. Besucher sollten beachten, dass die Ruinen wenig touristischer Infrastruktur haben und ein Auto für den Zugang empfehlenswert ist.
Das Kloster war eines der wenigen Zisterzienserklöster in der Region, das so eng mit königlicher Politik verflochten war. Die Überreste zeigen heute noch Spuren der Zerstörung und des Wiederaufbaus nach dem frühen 15. Jahrhundert.
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