Cerro de la Tortuga, Archäologische Stätte im westlichen Málaga, Spanien.
Cerro de la Tortuga ist ein archäologisches Gelände westlich von Málaga, das sich über mehrere Hektar an einem Hang erstreckt und Ruinen von Wohnstätten sowie Grabstätten enthält. Die Stätte besteht aus mehreren Bereichen, in denen Spuren von Besiedelungen aus der Antike sichtbar sind.
Das Gelände war während der iberisch-punischen Zeit besiedelt, als Menschen hier lebten und ihre Toten begruben. Die Stätte wurde in der Mitte des 20. Jahrhunderts durch wissenschaftliche Arbeiten bekannt gemacht.
Auf der Kuppe finden sich Überreste von Heiligtümern und Felsgravuren aus der iberisch-punischen Zeit, die auf religiöse Praktiken der antiken Bevölkerung hinweisen. Diese Orte zeigen, wie wichtig die Höhe für kultische Handlungen war.
Die beste Zeit zum Besuch ist am frühen Morgen oder späten Nachmittag, wenn die Sonne weniger intensiv ist und die Wege leichter zu gehen sind. Bequeme Schuhe sind wichtig, da der Aufstieg steil werden kann und die Pfade unebene Oberflächen haben.
Von der Kuppe aus kann man an klaren Tagen eine lange Küstenlinie sehen, die sich über viele Kilometer erstreckt und mehrere Orte am Meer verbindet. Dieser Ausblick war wahrscheinlich auch für die antiken Bewohner wichtig, da er die Verbindung zum Handel und zum Meer symbolisierte.
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