Luis Algarra, Kampfstierzucht in Almadén de la Plata, Spanien
Luis Algarra ist eine Stierherde in der Provinz Sevilla mit zwei Betriebsstätten: Cortijo La Cigüeña in Aznalcázar und La Capitana in Almadén de la Plata. Das Gelände wird für die Aufzucht und Haltung von Kampfstieren nach strengen Zuchtstandards genutzt.
Die Herde geht auf Landverteilungen nach dem Bürgerkrieg zurück und wurde 1963 von Luis Algarra Salvador del Castillo von seinem Vorgänger Andres Marin übernommen. 1965 integrierte die Zucht Tiere vom Benitez Jose Cubero in ihre Bestände, was die genetische Grundlage der heutigen Linie bildete.
Die Tiere aus dieser Zucht werden bei traditionellen spanischen Stierkämpfen eingesetzt und repräsentieren Generationen sorgfältig ausgewählter Rassen aus der Region. Die Zucht bewahrt damit lokale Traditionen, die tief in der andalusischen Kultur verankert sind.
Die Tiere werden durch ein spezifisches Markierungssystem identifiziert, das charakteristische Schnitte an beiden Ohren umfasst. Besucher sollten die örtlichen Bedingungen und Zugangsbestimmungen für Privatgrundstücke beachten.
Die Zucht ist bekannt für ihr Ohrmarkierungssystem, das eine zuverlässige Identifikation jedes einzelnen Tieres ermöglicht. Dies zeigt den hohen Organisationsgrad und die Sorgfalt bei der Verwaltung der Zucht.
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