Aksum, Archäologische Stätte im nördlichen Äthiopien.
Axum ist ein archäologisches Gelände in der Stadt Axum im Norden Äthiopiens, wo Granitmonumente und Überreste alter Paläste in einer Höhenlage von etwa 2.130 Metern (ungefähr 7.000 Fuß) stehen. Aufrechte Stelen ragen zwischen modernen Gebäuden empor, während steinerne Fundamente unter freiem Himmel verstreut liegen.
Das Königreich Aksum entstand im ersten Jahrhundert als Handelsmacht, die Verbindungen mit Rom und Persien unterhielt. Im vierten Jahrhundert übernahmen die Herrscher das Christentum, was die religiöse Landschaft der Region für die folgenden Jahrhunderte prägte.
Die Kirche der heiligen Maria von Zion bildet das religiöse Zentrum, wo gläubige Christen der äthiopisch-orthodoxen Kirche die Bundeslade vermuten. Priester in weißen Gewändern bewegen sich zwischen den Gebäuden, während Pilger aus dem ganzen Land kommen, um an den Gottesdiensten teilzunehmen.
Die Stätten verteilen sich über die moderne Stadt, sodass Besucher zu Fuß oder mit einem Fahrzeug zwischen den einzelnen Punkten wechseln können. Das Gelände liegt auf Höhe, daher sollte man langsam beginnen und sich Zeit geben, sich an die dünnere Luft zu gewöhnen.
Steinthrone aus einem einzigen Granitblock geschlagen liegen verstreut auf den Palastgründen und markieren Plätze, an denen Herrscher einst zeremonielle Handlungen vollzogen. Einige dieser Throne tragen eingravierte Inschriften in Ge'ez, der alten Sprache des Königreichs.
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