Käsivarren erämaa-alue, Geschütztes Wildnisgebiet in Enontekiö, Finnland
Das Käsivarsi-Schutzgebiet ist ein großes Wildnisareal in Finnlands Norden mit Bergen, Seen und Flüssen. Das Gelände reicht bis zur schwedischen Grenze und umfasst Finnlands höchste Bergspitzen.
Das Gebiet wurde 1991 als Wildnisschutzgebiet ausgewiesen, um die natürliche Landschaft des Nordens und die traditionelle Lebensweise der dort ansässigen Gemeinschaften zu bewahren. Die Sámi haben diese Region seit Tausenden von Jahren bewohnt.
Die Sámi-Volksgruppe hat diese Gegend über Jahrhunderte hinweg bewohnt und geprägt. Ihre traditionelle Lebensweise ist heute noch an den Namen, den Wanderwegen und der Nutzung der Landschaft spürbar.
Ein Besucherzentrum in der Nähe bietet Informationen über Wanderrouten und Unterkünfte in Berghütten. Die beste Zeit zum Wandern ist der Sommer, während Winter extreme Bedingungen mit weniger Licht bringt.
Alle finnischen Berggipfel über 1.000 Metern, mit Ausnahme eines, befinden sich innerhalb dieses Schutzgebiets. Diese Konzentration macht es zum Zentrum für Bergsteiger, die Finnlands höchste Höhepunkte erkunden möchten.
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