Reisa-Nationalpark, Nationalpark in Nordreisa, Norwegen.
Der Reisa-Nationalpark ist ein großes Schutzgebiet im Norden Norwegens mit einem tiefen Flusstal, in dem der Fluss Reisa durch Granitfelsen fließt und viele Wasserfälle bildet. Das Tal bietet verschiedene Wege zum Wandern und zeigt eine vielfältige Landschaft mit steilen Wänden und wildem Wasser.
Das Gebiet wurde 1986 unter Schutz gestellt und bewahrt eine Landschaft, in der Menschen seit Tausenden von Jahren gelebt haben. Archäologische Befunde zeigen alte Jagdplätze und Siedlungen, die belegen, wie lange die Besiedlung andauert.
Die Sámi-Bevölkerung nutzt die Gegend für traditionelle Rentierwirtschaft und verbindet ihre Lebensweise mit dem Flusstal. Diese Praktiken sind für Besucher sichtbar und zeigen eine enge Verbindung zwischen Menschen und Landschaft.
Der Zugang ist über markierte Wanderwege möglich, die entlang des Flusses verlaufen und verschiedene Schwierigkeitsgrade bieten. Gute Ausrüstung und festes Schuhwerk sind wichtig, da das Gelände felsig ist und das Wetter schnell umschlagen kann.
Der Mollisfossen-Wasserfall stürzt in mehreren Kaskaden etwa 270 Meter in die Tiefe und gehört zu den höchsten Wasserfällen Nord- und Westeuropas. Diese Wasserfallreihe ist nur vom Fluss aus oder durch spezialisierte Wanderungen erreichbar und bleibt vielen Besuchern verborgen.
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