Pitsusköngäs, Wasserfall im Käsivarsi-Wildnisgebiet, Enontekiö, Finnland.
Pitsusköngäs ist ein Wasserfall in der Käsivarsi-Wildnis, der etwa 17 Meter über hartes Schiefergestein fällt und dabei einen kraftvollen Strom erzeugt. Das Wasser stürzt in einen tiefen Cañon hinab und wird von steilen Felswänden eingefasst, die die Kraft des Falls unterstreichen.
Der Wasserfall ist eine geografische Konstante in der finnischen Wildnis, die durch ständige Wassererosion das Schieferfelsgebiet der Käsivarsi-Region geformt hat. Diese natürliche Kraft hat die Landschaft über lange Zeiträume hinweg geprägt und trug zur Entstehung des heutigen Cañons bei.
Die samische Bevölkerung nennt diesen Ort Bihcosgorži und verbindet ihn mit ihrer traditionellen Sicht auf die nordische Landschaft. Diese Benennung zeigt, wie stark die ansässigen Gemeinschaften ihre Umgebung in ihrem kulturellen Verständnis verankert haben.
Der Zugang zum Wasserfall erfordert eine anspruchsvolle mehrtägige Wanderung entlang des Nordkalottleden-Weges, der von Kilpisjärvi ausgeht und überwiegend gekennzeichnet ist. Gute körperliche Vorbereitung und passende Ausrüstung sind notwendig, da die Route durch abgelegenes Gelände führt.
An sonnigen Tagen entstehen durch die Wechselwirkung zwischen Sonnenlicht und Wassergischt farbige Regenbogenformationen am Fuße des Wasserfalls. Diese spektakulären Licht-Effekte sind nur von bestimmten Betrachtungspositionen aus sichtbar.
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