Lagny-sur-Marne, Verwaltungsgemeinde in Seine-et-Marne, Frankreich.
Lagny-sur-Marne ist eine Gemeinde im Département Seine-et-Marne, die östlich von Paris am Ufer der Marne liegt. Das Stadtgebiet erstreckt sich vom Flusstal hinauf zum Plateau der Brie und verbindet historische Gebäude mit Wohnvierteln aus dem 20. Jahrhundert.
Eine Abtei wurde im 7. Jahrhundert gegründet und entwickelte sich nach ihrer Erneuerung im 10. Jahrhundert zu einem wichtigen religiösen Zentrum. Im Mittelalter wuchs die Siedlung um das Kloster herum und entwickelte sich zu einer Marktstadt an der Handelsroute entlang der Marne.
Der Name der Stadt leitet sich vom lateinischen Wort Latiniacum ab und erinnert an ihre römische Vergangenheit. Die Kirche Saint-Fursy aus dem Mittelalter prägt mit ihrem Glockenturm das Zentrum und zieht Besucher an, die durch die engen Gassen rund um den Kirchplatz spazieren.
Die Gemeinde erreicht man über die Regionalbahn Transilien, die regelmäßig vom Pariser Stadtzentrum aus verkehrt. Wer die historischen Gebäude im Ortskern besichtigen möchte, sollte einige Stunden für den Rundgang einplanen.
Das alte Rathaus war früher Teil eines Klosters und zeigt noch heute Elemente der klösterlichen Architektur. Ein mittelalterlicher Brunnen namens Fontaine Saint-Fursy steht nahe dem Zentrum und wird von Einheimischen als Treffpunkt genutzt.
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