Seine-et-Marne, Verwaltungsdepartement in Île-de-France, Frankreich
Seine-et-Marne ist ein Verwaltungsdepartement im östlichen Teil der Region Île-de-France, mit Melun als Hauptstadt. Das Gebiet umfasst weite Ebenen, Wälder wie Fontainebleau und mehrere Flusstäler, die sich zwischen Dörfern und Ackerland hindurchschlängeln.
Das Departement entstand im März 1790 während der Französischen Revolution aus Teilen der alten Provinzen Champagne und Île-de-France. Die Grenzen blieben seither nahezu unverändert und die Verwaltungseinteilung wurde im 19. Jahrhundert weiter verfeinert.
Der Name verbindet zwei Flüsse, die Seine im Westen und die Marne im Norden, die das Gebiet prägen und viele Ortschaften mit Wasser versorgen. Besucher sehen an Wochenenden oft Familien entlang der Flussufer spazieren oder Angler an ruhigen Stellen unter Weiden sitzen.
Reisende erreichen verschiedene Orte über Regionalzüge aus Paris oder über Landstraßen, die Dörfer und kleinere Städte verbinden. Viele Routen führen durch offenes Land, daher hilft eine Karte oder ein Navigationssystem bei der Orientierung zwischen den Sehenswürdigkeiten.
Mehr als die Hälfte der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt, mit endlosen Getreidefeldern, die sich vor allem im Sommer goldgelb färben. Besucher bemerken oft den Wechsel zwischen dichten Wäldern und weiten offenen Flächen, wenn sie durch das Departement fahren.
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