Schloss Fontainebleau, Renaissanceschloss in Fontainebleau, Frankreich.
Der Palast von Fontainebleau ist ein Schloss und Museum in Fontainebleau mit über 1500 Räumen, die von mittelalterlicher Architektur bis zur Renaissance reichen. Die Anlage umfasst Galerien mit Fresken, Staatsgemächer mit geschnitzten Holzdecken und einen großen Innenhof, der von mehreren Flügeln umgeben ist.
Ludwig VII. begann die Nutzung des Anwesens im 12. Jahrhundert als königliche Jagdhütte, die Franz I. im 16. Jahrhundert zu einem großen Renaissanceschloss umbauen ließ. Napoleon nutzte später die Anlage als Hauptresidenz und unterzeichnete hier 1814 seine Abdankung.
Der Name leitet sich vom Brunnen Fontaine Belle-Eau ab, dessen Ursprung in den Wäldern nahe des Schlosses liegt. Besucher bemerken heute die Mischung italienischer Ornamente und französischer Architektur in den Innenräumen, die während der Herrschaft von Franz I. entstanden.
Die Anlage öffnet täglich ab 9:30 Uhr, wobei die Sommeröffnungszeiten verlängert sind und Führungen in mehreren Sprachen durch die Prunkräume angeboten werden. Der Zugang zu den Gärten ist frei und eignet sich für einen Spaziergang vor oder nach dem Museumsbesuch.
Die Galerie Franz I. zeigt eine der frühesten Anwendungen von Stuck und Fresken in Frankreich, eingeführt durch italienische Künstler in den 1530er Jahren. Die Technik verbreitete sich später in ganz Europa und beeinflusste die Dekoration königlicher Paläste über Generationen hinweg.
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