Fontainebleau, Königliche Gemeinde in Seine-et-Marne, Frankreich.
Fontainebleau ist eine Gemeinde im Département Seine-et-Marne in der Region Île-de-France, etwa 55 Kilometer (34 Meilen) südlich von Paris gelegen. Die Ortschaft erstreckt sich über mehrere Straßenzüge rund um das königliche Schlossareal und grenzt unmittelbar an den ausgedehnten Staatsforst.
Die Gemeinde entwickelte sich ab dem 12. Jahrhundert um die königliche Residenz herum und erhielt ihre heutige Form während der Regentschaft mehrerer französischer Könige. Napoleon Bonaparte unterzeichnete hier im April 1814 seine Abdankung nach der Niederlage gegen die alliierten Truppen.
Der Name der Gemeinde leitet sich vom französischen Wort für Brunnen ab und verweist auf eine Quelle im königlichen Anwesen. Viele Geschäfte und Restaurants im Ortskern tragen heraldische Zeichen oder königliche Symbole in ihren Fassaden.
Zwei Bahnhöfe verbinden die Gemeinde mit Paris und ermöglichen Tagesausflüge von der Hauptstadt aus. Mehrere Buslinien verkehren zwischen dem Ortskern, dem Schloss und den Eingängen zum Wald.
Der Schlosspark umfasst einen englischen Garten mit künstlichen Seen und Kanälen, die im 18. Jahrhundert angelegt wurden. Mehrere Teile des Waldes tragen noch heute Namen aus der Jagdsprache der französischen Monarchie.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.