Golf de Fontainebleau, Golfplatz in Fontainebleau, Frankreich.
Der Golfplatz von Fontainebleau ist ein 18-Loch-Kurs, der sich über 6016 Meter sandigem Gelände in der Fontainebleau-Wald erstreckt und 103 Sandbunker sowie enge Fairways aufweist. Die Anlage verfügt über 15 Übungsstände, einen Pro-Shop und ein Restaurant für Mitglieder und Besucher.
Der 1909 eingeweihte Platz zählt zu den ältesten Frankreichs; erster Präsident war Marquis Jean de Ganay. Der Entwurf stammt vom englischen Architekten Tom Simpson; später verbesserte ihn der schottische Architekt Fred W. Hawtree, der in den 1960er Jahren fünf Löcher hinzufügte, und dessen Sohn Martin, der in den 1980er Jahren Bunker und drei Grüns ergänzte. Der Platz liegt auf dem ehemaligen kaiserlichen Jagdrevier, 800 Meter von der Stadt entfernt.
Der Golfplatz ist eng mit der französischen Golftradition verbunden und veranstaltet regelmäßig Turniere, darunter den jährlichen Coupe Mouchy Wettbewerb. Besucher können hier eine etablierte Golfkultur erleben, die sich über viele Jahrzehnte entwickelt hat.
Der Platz ist ganzjährig geöffnet und liegt rund 800 Meter westlich von Fontainebleau; die Zufahrt erfolgt vom carrefour de l'Obélisque über die route d'Orléans, weitere reservierte Zugänge bestehen von der route de la Faisanderie. Der sandige Boden macht das Gelände bei jedem Wetter bespielbar, doch die schmalen, von Bäumen gesäumten Fairways und 103 Bunker verlangen eine genaue Schlägerwahl.
Einige Bäume tragen kleine Schilder mit ihrer Altersangabe, darunter eine Buche aus der Zeit Heinrichs IV. um 1595. Der Platzrekord von 63 steht seit 1999 auf dem Namen von Sébastien Branger. Der Club zählt rund 320 Mitglieder, daher gibt es eine lange Warteliste.
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