Musée des Peintres de Barbizon, Kunstmuseum in Barbizon, Frankreich.
Das Musée des Peintres de Barbizon nutzt zwei Standorte: das ehemalige Gasthaus Ganne, das 1834 gegründet wurde und noch heute Schlafräume und Speiseräume bewahrt, sowie das Haus-Atelier von Théodore Rousseau. Die beiden Gebäude zeigen zusammen Gemälde, Zeichnungen und Einrichtungsstücke aus dem 19. Jahrhundert.
Das Gasthaus Ganne entstand 1834 und wurde schnell zum Treffpunkt für Landschaftsmaler, die die nahe gelegenen Wälder bei Fontainebleau studieren wollten. Der Ort spielte eine wichtige Rolle in der Entwicklung einer neuen Malweise, die Künstler zur genauen Naturbeobachtung ermutigte.
Die Gemälde und Zeichnungen in den Räumen stammen von Künstlern, die sich hier zum Malen des Waldes trafen und neue Wege der Landschaftsmalerei erkundeten. Die Werke zeigen, wie diese Maler die Natur genau beobachteten und auf ihre eigene Art darstellten.
Das Museum ist in zwei separaten Gebäuden untergebracht, die man leicht zu Fuß erreichen kann, wenn man durch das Dorf läuft. Es ist sinnvoll, Zeit für beide Orte einzuplanen, um einen vollständigen Eindruck von Kunstwerk und Gebäuden zu bekommen.
In den Speiseräumen des ehemaligen Gasthauses sind Wände mit handgemalten Dekorationen bedeckt, die Besucher von damals selbst zeichneten. Diese Verzierungen geben einen direkten Einblick in die Kreativität und Langeweile der Künstler während ihrer Zeit dort.
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