Barbizon, Landgemeinde in Seine-et-Marne, Frankreich.
Barbizon ist ein Dorf in der Nähe des Waldes von Fontainebleau, das aus traditionellen Steinhäusern besteht, die entlang enger Gassen verteilt sind. Die Häuser sind klein und eng beieinander gebaut, mit Charakter aus früheren Jahrhunderten.
Das Dorf war ursprünglich ein landwirtschaftliches Dorf, wurde aber zum Kunstzentrum, nachdem Maler wie Corot seine natürliche Landschaft in den 1820er Jahren entdeckten. Diese Künstler zogen weitere Talente an und machten den Ort zu einem wichtigen Ort für die Kunstentwicklung des 19. Jahrhunderts.
Das Dorf war Mittelpunkt der Barbizon-Schule, einer Künstlerbewegung, die sich auf die Natur konzentrierte. Besucher können heute noch die Ateliers sehen, in denen Maler wie Théodore Rousseau und Jean-François Millet arbeiteten.
Besucher können das Dorf mit dem Zug von Paris nach Fontainebleau-Avon erreichen und dann mit lokalen Bussen oder zu Fuß weitergehen. Der beste Weg, sich fortzubewegen, ist zu Fuß, da das Dorf klein ist und die meisten Sehenswürdigkeiten in der Nähe beieinander liegen.
Die ehemalige Auberge Ganne war ein Hotel, in dem sich Künstler in den 1800er Jahren trafen und austauschten. Das Gebäude ist heute ein Museum, in dem Besucher Gemälde und Möbel aus dieser künstlerischen Blütezeit sehen können.
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