Meaux, Verwaltungszentrum in Seine-et-Marne, Frankreich
Meaux ist eine Stadt an der Marne östlich von Paris, die sich über beide Ufer des Flusses erstreckt und durch mehrere Brücken verbunden ist. Das Zentrum liegt auf der Nordseite, wo Kopfsteinpflastergassen um den Dom und den Bischofspalast führen, während das südliche Ufer neuere Viertel und Grünflächen entlang des Wassers aufweist.
Die Stadt war im 4. Jahrhundert ein früher Bischofssitz und baute ihre Mauern im Mittelalter aus, um den Handel entlang der Marne zu schützen. Im September 1914 bildete sie eine Verteidigungslinie während der Marneschlacht, als französische Truppen den deutschen Vormarsch stoppten.
Der Brie de Meaux prägt das kulinarische Leben der Stadt und wird auf lokalen Märkten verkauft, wo Käsehändler die verschiedenen Reifestufen erklären. In den Gassen rund um den Dom stehen Fachwerkhäuser aus dem 16. Jahrhundert, die heute kleine Geschäfte und Handwerksbetriebe behergen.
Der Bahnhof bietet direkte Züge nach Paris Gare de l'Est in etwa 30 Minuten, während Regionalbusse die umliegenden Gemeinden verbinden. Die Altstadt lässt sich zu Fuß erkunden, da die meisten Sehenswürdigkeiten innerhalb weniger Gehminuten vom Flussufer liegen.
Ein Museum am Stadtrand bewahrt Uniformen, Fahrzeuge und Dokumente aus der Marneschlacht von 1914 und zeigt, wie Taxis aus Paris Soldaten an die Front brachten. Auf der anderen Seite des Flusses steht ein Denkmal, das an die Opfer dieser Septembertage erinnert und von Besuchern oft übersehen wird.
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