Musée de la Grande Guerre du Pays de Meaux, Erster Weltkrieg Museum in Meaux, Frankreich.
Das Musée de la Grande Guerre du Pays de Meaux ist ein 7.000 m² großer Bau des Architekten Christophe Lab auf einem 4,5 Hektar großen Gelände zwischen Meaux und Varreddes; er kostete 26 Millionen Euro. Seine geschwungene Fassade aus hellen vertikalen Paneelen kragt über ein zurückgesetztes verglastes Geschoss mit der Aufschrift „MUSEE DE LA GRANDE GUERRE“ aus. Die Sammlung umfasst 20.000 Objekte und 30.000 Dokumente von Jean-Pierre Verney.
Das Museum wurde 2011 eröffnet und befindet sich in der Nähe der Schlachtfelder der Erste und Zweite Schlacht an der Marne von 1914 und 1918. Diese Region war während des Krieges ein entscheidender Kampfplatz zwischen deutschen und französischen Truppen.
Das Museum zeigt, wie der Krieg das Leben der Menschen vor Ort geprägt hat, durch persönliche Gegenstände und Zeugnisse von Soldaten und Zivilisten. Man sieht, wie die Region zur Frontlinie wurde und wie Menschen in dieser Zeit lebten.
Das Museum liegt nordöstlich von Meaux an der Route de Varreddes (D 405), an einem Weg, der Lazare Ponticelli gewidmet ist, dem letzten französischen und italienischen Veteranen des Krieges. Es steht am Fuß des 26 Meter hohen amerikanischen Denkmals von Frederick MacMonnies, und von seiner Dachterrasse blickt man über die Stadt. Der Bau mit 7.000 m² steht auf einem 4,5 Hektar großen Gelände zwischen Meaux und Varreddes.
Das Museum wurde am 11. November 2011 um 11:11 Uhr eröffnet; der Historiker Marc Ferro gestaltete den Rundgang in 13 zeitlichen Etappen und zehn Themen. 2024 kam ein 100 Meter langer Gang hinzu, der auf 800 m² einen Schützengraben nachbildet. Im Garten steht die Bronzestatue des Marschalls Gallieni von Eugène Bénet, die aus Trilbardou hierher versetzt wurde.
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