Bois-le-Roi, Verwaltungsgemeinde im Département Seine-et-Marne, Frankreich.
Bois-le-Roi ist eine kleine Gemeinde in Seine-et-Marne, die am linken Ufer der Seine liegt und sich über etwa sieben Quadratkilometer erstreckt. Das Dorf sitzt dem Ort Chartrettes gegenüber und wird durch das Flussufer geprägt, das seinen Charakter bestimmt.
Das Dorf erschien erstmals 1260 in schriftlichen Aufzeichnungen und war später Schauplatz religiöser Umbrüche während der Reformation. König Ludwig XIV ließ den protestantischen Tempel abreißen, was die Rückkehr zur Dominanz des Katholizismus in der Region markierte.
Der Ort trägt seinen Namen vom Wald und der königlichen Geschichte und prägt das Selbstverständnis der Bewohner bis heute. Die Menschen hier verbinden Stolz auf ihre ländliche Vergangenheit mit dem modernen Leben entlang der Seine.
Der Ort ist von der Ile-de-France aus leicht erreichbar und bietet Zugang zur Seine für Aktivitäten entlang des Flusses. Besucher finden hier Gasthöfe und kleine Geschäfte, die den täglichen Bedarf decken, sowie Pfade für Spaziergänge und Radfahren.
1776 eröffneten König Ludwig XVI. und Marie-Antoinette hier eine Pferderennbahn, die die zweite ständige Rennstrecke Frankreichs wurde. Dieser königliche Ort der Unterhaltung prägte die Identität des Ortes und verbindet ihn bis heute mit der Pferdesportgeschichte.
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