Samois-sur-Seine, französische Gemeinde
Samois-sur-Seine ist ein kleines Dorf in der Île-de-France an der Seine, umgeben vom Fontainebleau-Wald. Das Dorf besteht aus alten Steingebäuden mit gepflasterten Straßen, einer Kirche aus dem 11. Jahrhundert und Villen aus dem späten 19. Jahrhundert am Flussufer.
Das Dorf entwickelte sich vom Mittelalter an als befestigter Ort mit Schutzöffnungen in den Gebäuden. Im 19. Jahrhundert wurde es zu einem Rückzugsort für Künstler und Musiker, was seine Umgestaltung zu einem Kulturzentrum kennzeichnete.
Der Ort ist bekannt für seine Verbindung zur Jazzmusik, insbesondere durch Django Reinhardt, der hier lebte und begraben liegt. Die Dorfbewohner und Besucher teilen eine gemeinsame Leidenschaft für Musik, die sich in lokalen Cafés und während des jährlichen Festivals im Juni zeigt.
Das Dorf ist leicht zu Fuß zu erkunden mit schattigen Pfaden entlang des Flusses und durch die Wälder, ideal zum Spazieren und Radfahren. Der beste Besuchszeitraum ist Frühling bis Sommer, wenn Blumen blühen und lokale Cafés und Restaurants ihre Außenbereiche nutzen.
Der berühmte Jazzgitarrist Django Reinhardt wählte diesen Ort als seinen Wohnort und ist auf dem lokalen Friedhof begraben, was das Dorf zum Wallfahrtsort für Jazzfans aus aller Welt machte. Eine Statue von Reinhardt steht auf der nahegelegenen Insel Île au Berceau und markiert seinen anhaltenden kulturellen Einfluss.
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