Zénith, Konzerthalle im La Villette Viertel, Paris, Frankreich
Der Zénith Paris ist eine modulare Konzerthalle im Viertel La Villette, die zwischen 2.200 und 9.000 Besuchern Platz bieten kann und sich durch verschiedene Bestuhlung an unterschiedliche Veranstaltungen anpasst. Die Konstruktion mit frei stehendem Dach umschließt einen zentralen Raum mit ansteigenden Tribünen, die eine gute Sicht aus allen Winkeln ermöglichen.
Der französische Kulturminister Jack Lang beauftragte 1984 den Bau dieser Halle, um dem wachsenden Interesse an Rockkonzerten gerecht zu werden. Die neue Halle ersetzte das alte Hippodrome de Pantin und wurde zum wichtigsten Auftrittsort für internationale Tourneen in der Hauptstadt.
Der Name stammt vom französischen Wort für Scheitelpunkt und verkörpert den Anspruch, Höhepunkte der Rockmusik nach Frankreich zu holen. Viele internationale Bands haben hier ihre ersten französischen Konzerte gegeben, wodurch die Halle zum Sprungbrett für Tourneen im ganzen Land wurde.
Die Halle erreicht man über die Metrostation Porte de Pantin an der Linie 5 sowie mehrere Buslinien, die in das Zentrum von Paris führen. Für Konzerte sollte man etwas früher ankommen, da sich in den Straßen rund um den Eingang vor Beginn viele Besucher sammeln.
Die Halle war ursprünglich nur für drei Jahre geplant, erwies sich aber als so erfolgreich, dass sie dauerhaft erhalten blieb. Heute finden hier etwa 150 Veranstaltungen pro Jahr statt, die insgesamt rund 700.000 Zuschauer anziehen.
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