Savigny-le-Temple, Wohnkommune in Seine-et-Marne, Frankreich
Savigny-le-Temple ist eine Wohnkommune in der südöstlich von Paris gelegenen Region Seine-et-Marne, die sich über etwa 112 Quadratkilometer erstreckt. Das Gebiet besteht aus mehreren Wohnvierteln, Grünanlagen und alltäglichen Infrastrukturen, die für das Leben einer größeren Siedlung typisch sind.
Die Ortschaft erhielt ihren Namen 1149, als König Ludwig VII. das Land den Tempelrittern für ihre Dienste während des Zweiten Kreuzzugs übertrug. Diese frühe Verbindung prägte die Identität des Ortes bis zur modernen Neuentwicklung des Gebiets im 20. Jahrhundert.
Das Gebiet wurde 1970er Jahren als Teil der Neuen Stadt Sénart entwickelt, um moderne Wohnlösungen für die wachsende Bevölkerung der Pariser Metropole zu schaffen. Heute prägt dieser planmäßige Aufbau das Gesicht der Gemeinde mit organisierten Wohnvierteln und grünen Flächen.
Die Gemeinde wird durch den Bahnhof Savigny-le-Temple – Nandy erschlossen, der regelmäßige Zugverbindungen nach Paris über die RER-Linie D bietet. Der öffentliche Nahverkehr erleichtert die tägliche Fahrt in die Hauptstadt für Pendler und Besucher.
General Jean-Baptiste Bernadotte, der später König Karl XIV. Johannes von Schweden wurde, besaß Anfang des 19. Jahrhunderts Grundbesitz im Gebiet. Diese historische Verbindung verbindet einen französischen Militärführer mit der späteren skandinavischen Monarchie.
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