St. Martin, Karibische Insel in den Kleinen Antillen
Saint Martin ist eine Insel im Karibischen Meer und gehört zum Bogen der Kleinen Antillen zwischen Puerto Rico und den Leeward-Inseln. Die Küste verläuft unregelmäßig mit Buchten und Stränden, während das Inselinnere sanfte Erhebungen und trockene Vegetation zeigt.
Frankreich und die Niederlande teilten das Gebiet 1648 durch einen Vertrag, der die Insel friedlich aufteilte, ohne größere Konflikte in den folgenden Jahrhunderten. Die Region lebte lange von Zuckerrohrplantagen und Salzgewinnung, bis der Tourismus ab den 1950er Jahren die Wirtschaft veränderte.
Die Insel ist nach französischem und niederländischem Recht zweigeteilt, mit offenen Grenzen und unterschiedlichen Feiertagen in beiden Bereichen. Ein Besucher bemerkt den Übergang meist nur an den Sprachschildern oder den wechselnden Münzen, während die Bevölkerung täglich zwischen den Territorien pendelt.
Die Anreise erfolgt meist über den internationalen Flughafen im niederländischen Teil, während kleine Boote zwischen den Nachbarinseln pendeln. Der Straßenverkehr ist einfach zu bewältigen, mit Mietwagen und öffentlichen Bussen, die beide Seiten regelmäßig verbinden.
Der Flughafen liegt direkt neben dem Strand, sodass Flugzeuge nur wenige Meter über die Köpfe von Badegästen hinwegfliegen, was Fotografen aus aller Welt anzieht. Ein großer Teich im Inneren der Insel hat einen höheren Salzgehalt als das Meer und trocknet im Sommer gelegentlich aus.
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