Roche gravée de Moho, gravierte Felsblöcke auf der Karibikinsel St. Martin
Moho petroglyph ist ein geschnitzter Felsen bei Marigot auf Saint-Martin, der Kunstwerke der frühen Inselbewohner zeigt. Der dunkle Vulkanstein misst etwa 2,5 Meter in der Länge und einen Meter in der Breite und trägt etwa achtzig kleine Vertiefungen sowie eingemeißelte Gesichter und Muster auf seiner Oberfläche.
Die Schnitzereien entstanden in vorkolumbianischer Zeit, Jahrhunderte bevor europäische Seefahrer die Karibik erreichten. Die Arawaks und Kariben, die damals auf der Insel lebten, hinterließen diese Spuren ihrer Kultur und ihres Glaubens.
Der Name Moho bezieht sich auf die Gegend in der Nähe eines kleinen Brunnens, wo einheimische Stämme Wasser schöpften und Zeremonien abhielten. Heute können Besucher die eingemeißelten Gesichter und abstrakten Formen betrachten, die möglicherweise spirituelle Bedeutungen trugen oder Geschichten erzählten.
Der Felsen liegt an einem schmalen Pfad in einem grünen Tal namens Ravine Paradis, der von Marigot aus zu Fuß erreichbar ist. Die Umgebung ist ruhig und eignet sich gut für einen gemütlichen Spaziergang, bei dem man die Schnitzereien aus nächster Nähe betrachten kann.
Am oberen Ende des Steins befinden sich drei tiefere Vertiefungen in runder und kegelförmiger Form, die möglicherweise als Schleifflächen dienten. Archäologen vermuten, dass diese Löcher zum Polieren von Werkzeugen oder zur Zubereitung bestimmter Materialien verwendet wurden.
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